Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung
print

Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung

Zum 1. Oktober 2018 wurde Frau Prof. Eva A. Rehfuess, BA MA(Oxon) PhD zur neuen Lehrstuhlinhaberin berufen.

Der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung gehört zum Institut für Medizinische Informationsverarbeitung Biometrie und Epidemiologie (IBE).

Am Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung sind nun drei multidisziplinär zusammengesetzte Forschungsgruppen – der Fachbereich Evidence-based Public Health sowie der Fachbereich für Biopsychosoziale Gesundheit und der Fachbereich Medizinische Klimatologie / Versorgungsforschung Kurortmedizin tätig. Alle Fachbereiche führen verschiedene innovative Projekte zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von klinischen Populationen und der Allgemeinbevölkerung durch. Die Übertragung der Forschungsergebnisse finden in enger Zusammenarbeit mit Akteuren aus der Politik und Praxis statt.

Fachbereich Evidence-based Public Health

Dieser Fachbereich befasst sich mit Public Health-Konzepten und Methoden und deren Anwendung – sowohl in der Forschung als auch in der Lehre. Ein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung, Implementierung und Evaluation von bevölkerungsbasierten Public Health-Interventionen. Der Fachbereich erhebt Daten, analysiert Routinedaten und erstellt systematische Übersichtsarbeiten und dabei sind auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene tätig. Um die Übertragung von Forschungsergebnissen sicherzustellen, arbeitet der Fachbereich – soweit möglich – eng mit Akteuren aus Politik und Praxis zusammen.

Fachbereich für Biopsychosoziale Gesundheit

Der Fachbereich für Biopsychosoziale Gesundheit ist Teil der ICF Research Branch, ein Kooperationspartner innerhalb des WHO Collaborating Centres for the Family of International Classifications (WHO-FIC) in Deutschland (bei DIMDI).

Der Fachbereich versteht Gesundheit als ein Ergebnis des Zusammenspiels von Gesundheitsstörungen und Aspekten der Umwelt basierend auf der Konzeption der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Arbeit des Fachbereichs basiert auf einem umfassenden Verständnis für die erlebte Erfahrung von Funktionsfähigkeit und Behinderung und implementiert dieses Verständnis in zahlreichen Projekten zur (medizinischen) Versorgung von verschiedenen Patientengruppen und in verschiedenen Settings als auch in Studien, in deren Fokus die Allgemeinbevölkerung steht.

Fachbereich Medizinische Klimatologie, Kurortmedizin und Prävention

Die Klima- und Thalassotherapie gehören zu den Naturheilverfahren und beschäftigen sich mit den gesundheitsfördernden Auswirkungen des Wetters und des Klimas auf den Menschen sowie deren Einsatz und Nutzen zur Prävention, Therapie und Rehabilitation. Die Erforschung von gesundheitsfördernden Elemente einer Klima- und Thalassotherapie sowie Studien zur Wetterfühligkeit sind  zentralen Aufgabengebiete der Arbeitsgruppe.

Ein neuer Aufgabenbereich ist im Rahmen der Medizinischen Klimatologie das Erforschen der Waldtherapie bzw. des Waldbadens. Die möglichen gesundheitsfördernden Effekte stehen zunehmend im Fokus und wir unterstützen mit Beratung sowie Begutachtung die Implementierung von Therapiewäldern im nationalen und internationalen Kontext.

Forschungen zur Versorgungsforschung in  Kurorten sind ebenso Schwerpunkt des Fachbereichs wie die Erstellung von Gutachten für Prädikatisierungen von Kurorten. Weiterhin werden Kurorte und Behörden national wie international beraten und Forschungsprojekte in Kurorten umgesetzt, um den Effekt von Kurmaßnahmen (spez. Klimatherapie) zu belegen.