Public Health auf dem Festakt zum 200-jährigen LMU-Jubiläum
Bei der Veranstaltung am 6. Februar 2026 waren das Thema Public Health und die Pettenkofer School of Public Health zweimal präsent
18.02.2026

Die Podiumsdiskussion auf dem Festakt zum 200-jährigen Bestehen der LMU in München (dritte von rechts: Dr. Ani Movsisyan) / Foto: Jan Greune / LMU
Die Veranstaltung zum 200-jährigen Bestehen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München war gleichzeitig die Einführungsverastaltung des neuen LMU-Präsidenten Prof. Matthias Tschöp. In seiner Rede lobte Tschöp ausdrücklich Max von Pettenkofer als Vorbild, der gezeigt habe, was Forschung bewirken könne. Max von Pettenkofer, der Begründer des ersten Hygiene-Instituts der Welt und Namensgeber der Pettenkofer School of Public Health, hatte unter anderem zum Bau einer Kanalisation in München beigetragen und gilt als einer der Begründer von Public Health.
In der anschließenden hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zur Rolle der Universitäten in der heutigen Zeit war Public Health ebenfalls präsent: Dr. Ani Movsisyan, Senior Scientist am Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung an der LMU München und aktuell Medizinstudierende, nahm an der Gesprächsrunde teil und sprach dort über die Bedeutung von nicht-linearen Karrierepfaden in der Wissenschaft. „Universitäten haben nicht nur die Aufgabe, Wissen zu generieren, sondern dieses auch in gesellschaftliche Wirkung umzusetzen“, so Movsisyan. „Dias erfordert oft Offenheit für inter-und transdisziplinäres Denken und nichtlineare Karrierewege, die Forschung, Praxis und Politik miteinander verbinden.“