Prof. Eva Rehfuess als Sachverständige bei Corona Enquete-Kommission
Am 7. Mai 2026 diskutierte die vom Deutschen Bundestag einberufene Enquete-Kommission zu Lehren aus der COVID-19-Pandemie. Als Sachverständige war unter anderem Prof. Eva Rehfuess geladen.
13.05.2026
Die öffentliche Anhörung fand zum Thema „Eindämmungsstrategien (NPIs) und Abwägung alternativer Ansätze“ statt. Geladene Sachverständige stellten ihre Perspektiven zu der Frage vor, welche Lehren sich aus der Anwendung von nicht-pharmazeutischen Interventionen während der COVID-19-Pandemie in Deutschland für zukünftige Pandemien gewinnen ließen. Anschließend konnten Abgeordnete und weitere Mitglieder er Enquete-Kommission Fragen stellen. Neben Prof. Lars Schaade, dem Präsidenten des Rober Koch-Instituts, und Prof. Helge Braun, dem ehemaligen Leiter des Bundeskanzleramts, nahm Prof. Eva Rehfuess, Leiterin des Lehrstuhls für Public Health und Versorgungsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München teil.
Laut Rehfuess sei es nur „bedingt sinnvoll“, auf die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen zu sehen. „Wir wissen, dass die meisten Maßnahmen am besten in Maßnahmenbündeln wirken.“ Zudem regte Rehfuess an, mögliche unbeabsichtigte Nebenwirkungen von Maßnahmen besser zu erforschen. Eva Rehfuess und ihr Team hatten ab 2020 die Entwicklung einer lebenden S3-Leitlinie zu „Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen“ koordiniert.
Eine ausführliche Zusammenfassung der Anhörung ist auf dem Internetauftritt des Deutschen Bundestags nachlesbar.